Welt

Ex-Abtreiber und Pro-Lifer Bernard Nathanson gestorben

Quelle: Katholiek Nieuwsblad, 23-02-2011 (eigene Übersetzung)

Bernard Nathanson, der amerikanische Gynäkologe, der behauptet, “das Abtreibungsmonster entfesselt zu haben”, starb am vergangenen Montag nach einem langen Kampf mit Krebs (21-02-2011).  Er wurde 84 Jahre alt.

Nathanson wuchs in einer säkularen jüdischen Familie auf und war der Sohn eines renommierten Gynäkologen, in dessen Fußstapfen er trat.

Als Gyn[akologe war Nathanson verärgert über die vielen Opfer, die durch illegale Abtreibungen fielen. Seit Nathanson Senior bezahlte, um eine Freundin abzutreiben, die von seinem Sohn imprägniert wurde, hatte Junior keine moralischen Einwände mehr gegen Abtreibung. Als Fachmann fand er es skandalös, dass ungewollte schwangere Frauen Quacksalbern und kriminellen oder drogenabhängigen Ärzten ausgeliefert waren. Abtreibung, so meinte er, müsse professionalisiert werden, und hierfür waren drastische Gesetzesänderungen erforderlich.

In seinem autobiografischen Buch Die Hand Gottes beschreibt Bernard Nathanson, wie er mit verwandten Geistern eine ausgeklügelte Strategie aufstellte, um die öffentliche Meinung zu bearbeiten. Er erkennt unter anderem, dass er die Zahl der Opfer illegaler Abtreibungen bewusst übertrieben hat, um ein Verständnis für seine Sache zu gewinnen. Weil er die katholische Kirche als einen der Hauptgegner betrachtete, wurde jede gescheiterte illegale Abtreibung in den Medien weithin berichtet und die Kirche wurde teilweise zur Schuld erklärt.

Gleichzeitig arbeitete Nathanson hart am Ausbau dessen was er selbst die “Abtreibungsindustrie” nannte. Aus Werbegründen wollte er nur mit anständigen Fachleuten zusammenarbeiten, um Abtreibung aus der obskuren Ecke zu bekommen.

Insgesamt fühlte sich Nathanson schuldig an mehr als 75.000 Abtreibungen, die unter seiner Verantwortung stattgefunden hatten. Mehr als 5.000 hat er selbst gemacht, auch bei einem eigenen Kind. Von diesen würde er später sagen, dass er nichts als professionelle Zufriedenheit mit seiner eigenen Fähigkeit Probleme zu lösen fühlte.

Als Nathanson zum ersten Mal mit Ultraschall konfrontiert wurde, erkannte er, dass das ungeborene Kind menschliches Leben war. Nach und nach fand er immer weniger Gründe, die schwer genug waren, um eine Schwangerschaft abzubrechen. Am Ende konnte er nur schlussfolgern, dass die befruchtete Zygote ein Mensch war, der nur wachsen musste.

Nathanson kehrte dem Abtreibungsgeschäft den Rücken und schloss sich im Laufe der Zeit der Pro-Life-Bewegung an. Gleichzeitig stürzte er sich in eine tiefe persönliche Krise, die auch das Ende seiner dritten Ehe markierte. Das Treffen mit einem katholischen Priester würde ihn zum katholischen Glauben bringen und würde ihn davon überzeugen, dass es auch Vergebung für ihn gab. Doch bis zu seinem Tod fastete er mit großer Regelmäßigkeit, um für das Unheil zu sühnen, das er verursacht hat.

Bernard Nathanson betrachtete es als die Pflicht der Menschheit, das Abtreibungsmonster, die er mit entfesselt hatte, wieder in seinen Käfig zu stecken. Als er im Sterben lag, wurde bekannt, dass die höchst umstrittene Planned Parenthood Federation – der größte Betreiber von Abtreibungskliniken in den USA – staatliche Mittel verlieren könnte. Es wird ihm gutgetan haben, dass die Unterstützung für Abtreibung langsam, aber sicher bröckelt.

Anm.d.Red. In der Lebensgeschichte von Bernard Nathanson sehen wir zuerst den Geist der Welt am Werk. Er benutzt die Ideologien dessen, was wir anderswo den “ARM” nennen (Atheismus-Rationalismus-Materialismus), in Stärke zunehmend nach WK2 und führend zur sexuellen Revolution, die in den 1960er Jahren ihren Höhepunkt hatte. Die Erziehung des jungen Bernhard wurde von diesem libertinen Geist bestimmt. Wiederum bestimmte sie die Richtung, die er eingeschlagen hatte, und die Ideen, die er förderte. Diese sind so genannt “wissenschaftlich fundiert” und werden von elitären liberalen Kreisen unterstützt, die einflussreiche Machtpositionen innehaben (in Regierung, Banken, Universitäten usw.).

Auf der anderen Seite sehen wir, wie Gottes Geist diese sogenannte Wissenschaft entlarvt und sie mit der Wahrheit der realen Realität konfrontiert. In diesem Fall war es durch die Entstehung des Ultraschalls, durch den man den wachsenden Fötus im Mutterleib beobachten konnte. Aber Gott lässt den Menschen weiterhin seine Willensfreiheit haben. Bernard Nathanson erkannte nach und nach die monströser Natur seiner Handlungen, während andere weiterhin dieselbe neue Technik verwendeten, um die “gewünschten” Kinder noch effizienter von den “unerwünschten” zu unterscheiden und diejenigen, die das Pech haben zur letzteren Kategorie zu gehören, in einer “medizinisch verantwortlichen Weise” zu beseitigen.

Bernards Gewissen hat schließlich die Oberhand gewonnen, und so erfüllte sich das, was Jesus uns lehrte:

“Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren“.(Luk. 15:7)

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